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Deutsche Bahn meldet Zugausfälle in ganz Deutschland

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Wegen Sturmschäden

Die Deutsche Bahn hat wegen Sturmschäden den Fernverkehr in ganz Nordrhein-Westfalen eingestellt. Wie das Unternehmen mitteilte, ist mit Folgen für das gesamte Bundesgebiet zu rechnen. Dadurch gebe es derzeit keine Reisemöglichkeiten mit dem Fernverkehr von beziehungsweise nach Nordrhein-Westfalen in und aus der Richtung Hamburg, Hannover, Kassel-Wilhelmshöhe und Frankfurt am Main. Die ICE-Züge von und nach Amsterdam und Brüssel fallen ebenfalls komplett aus. Bereits zuvor gab es Streckensperrungen wegen Oberleitungsschäden oder heruntergefallener Äste. Im Regionalverkehr mehrerer Bundesländer kommt es nach Informationen der Bahn ebenfalls zu Verspätungen und Zugausfällen. Auch Straßen sind in Deutschland von Sturmschäden betroffen. Bei Speyer in Rheinland-Pfalz war die Rheinbrücke der Autobahn 61 laut Polizei am Morgen wegen querstehender Lastwagen gesperrt. In Berlin rief die Feuerwehr den „Ausnahmezustand Wetter“ aus. Priorität hätten jetzt Notrufe, bei denen Menschen in Gefahr seien, teilte die Feuerwehr mit. Der Deutsche Wetterdienst rechnet in Berlin und Brandenburg mit Sturmböen von bis zu 100 Kilometern pro Stunde. Verkehrsstörungen werden auch aus anderen europäischen Ländern gemeldet, etwa aus Frankreich. Im Norden des Landes sind zudem rund 250.000 Haushalte ohne Strom. Es kam zu massiven Zugausfällen. Auch in der Region um Paris ist der Verkehr eingeschränkt. Die Sturmböen waren laut Météo France mit bis zu 175 Kilometern pro Stunde über das Land gezogen. In den Niederlanden gab es nach Behördenangaben mehrere Verletzte. Als Gründe wurden herabfallende Dachziegel und entwurzelte Bäume angegeben. Der Amsterdamer Flughafen Schiphol meldete, dass Flüge gestrichen werden mussten. Passagiere müssten mit großen Verspätungen rechnen, hieß es.





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