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Müll im Ahrtal: "Operation Kehrwoch"

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Aktionsplan angekündigt

Als Folge der Flutkatastrophe sind auch enorme Mengen an Abfall verblieben: Sperrmüll, Treibgut, Schlamm, Bauschutt. Diese türmen sich seit dem Beginn der Aufräumarbeiten vor den Häusern, auf Straßen und Grünflächen. Unermüdlich haben private Helferinnen und Helfer mit Großgerät, Bundeswehr und THW aus dem gesamten Land bereits viel Unrat abgefahren. In einer Pressemitteilung kündigt die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler nun das weitere koordinierte Vorgehen an. Bis zum 25 September können Abfälle noch vor dem Haus abgeladen werden, die Stadt weist jedoch dringend auf eine strikte Abfalltrennung hin. Am 26. September werden hunderte, durch den Helfer-Shuttle koordinierte ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die gesamte Stadt beräumen. Mit Groß- und Kleingerät werden alle betroffenen Straßen strukturiert begangen und noch vorhandene Abfall- und Schuttmengen (soweit dies möglich ist) aufgenommen. Am ersten Oktober-Wochenende wird, gemeinsam mit Bauhöfen aus dem gesamten Land und vielen hundert Mitgliedern freiwilliger Feuerwehren, die gesamte Stadt gesäubert. Die Helferinnen und Helfer werden die Stadt Straße für Straße abgehen. Am 1. Oktober werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommunaler Betriebshöfe aus dem ganzen Land Straßen und Gehwege reinigen. Am 2. Oktober folgen dann hunderte Mitglieder von Feuerwehren und THW mit dem gleichen Auftrag. Ab dem 3. Oktober gelten dann wieder die üblichen Entsorgungswege. „Wir halten es für wichtig, dass die Menschen in der Stadt irgendwann nicht mehr Müllberge auf Straßen und Gehwegen vor Augen haben, sobald sie ihr Haus verlassen. Das ist auch psychologisch sehr entscheidend und ein großer Schritt in Richtung geordneter Wiederaufbau in der Stadt," erläutert Bürgermeister Guido Orthen die Hintergründe der Maßnahme.





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